Dienstag, 1. November 2011

Mogo in Altshausen bei june.design


Mein nächster Aufenthaltsort ist diebisher südlichste Station meiner Reise: der oberschwäbische Ort Altshausen. Hier wohnt Chris-June von june.design.

Altshausen hat ca. 5000 Einwohner,liegt in einer ländlichen Gegend, ca. 45 km nördlich des Bodensees. Provinziell ist man jedoch nicht - immerhin gibt es hier ein Schloss, und moderne Kunst.

Bei klarer Sicht kann man von hier die Alpen sehen. Das Wetter war jedoch während meines Aufenthalts meist neblig-trüb, am ersten Abend schneite es sogar (naja, ist ja auch Ende Oktober) –

Da saß ich vor dem PC und schaute ich auf meine bisherigen Erlebnisse zurück..



 Chris-June beim Filzen von Schmuckteilen. Zuerst filzt sie mit der Nadel, dann nass.


Ich durfte zuschauen, wie Chris-June an einer Fotomontage mit den Gewinnern des Wettbewerbs "Das schrillste Konflikthuhn" arbeitete.

Einen sonnigen Tag hatten wir aber dann doch noch, und einen halbsonnigen – zum Glück. Ich durfte raus in den Garten. Und einige der schönen Ketten vonChris-June anprobieren.




Besonders viel Spaß machte es mir, auf Bäume zu klettern..

Mogo auf der Tanne

Der Drachenwelpe Wuppi wollte auch unbedingt dabei sein, obwohl noch nicht mal nass gefilzt..
..oder auf dem Apfelbaum..




Und dann gings auch bald schon wieder zurück in den Reisebus.. 

und wieder Richtung Norden, nach Bremen, wo mich Era und Feltbee erwarten.

Eure Mogo

Hier gibt's die gezeigten Ketten:

Freitag, 21. Oktober 2011

Fast zu Hause

... war ich, als ich Ellenbergdesign in Berlin (Pankow) besuchte. An einem verregneten Dienstag erreichte ich in meinem Bus sicher mein neues Ziel. Doch entgegen meiner freudigen Erwartung befreite mich Claudia, Ellenbergdesign in Person, nicht aus meiner Verpackung, weil der Akku ihrer Kamera nicht aufgeladen war. Na gut – machte ich es mir also in meinem Gefährt bequem und wartete den mir würdigen Empfang ab. Am nächsten Vormittag war es dann so weit. Ich hörte, wie die kleine Tochter von Claudia das Papier wegriss, dabei freudig aufgeregt plapperte und es kaum erwarten konnte, mich zu sehen.
Über mich hatte Margarete zu meinem Schutz lauter Folien gestopft, noch Süßes und einen Kartengruß beigelegt, welche Claudia und Motte noch ausgiebig bestaunten und befreuten. Endlich holte mich die Kleine aus meiner geliebten grünen Tasche und freute sich riesig über ihr "Geschenk". Nein, Halt, ich bin kein Geschenk! Ich will weiterreisen, die Welt bestaunen und andere Filzerinnen besuchen! Ein Glück verstand Claudia meine Ängste und erklärte der Lütten, dass ich eine Wanderente bin.
 Als erstes durfte ich das Kinderzimmer kennenlernen, lernte so viele neue Tiere kennen, dass ich mir all die Namen nicht merken konnte. Da ging es mir nicht anders als meiner kleinen Gastgeberin, die mich meistens "Logo" oder "Wie heißt die nochmal?" nannte. Aber die kleine Fee kümmerte sich rührend um mich, war ganz vorsichtig und umsichtig, bettete mich in ihrer Höhle, trug mich immer rum und nachts durfte ich neben ihrem Bett auf einem riesigen Kuschelbären schlafen. Auch die anderen Tage hatten wir beide viel Spaß miteinander. Immer wieder musste ich ins Bett, um mich von meiner "langen Reise" (Thüringer Wald – Berlin!) zu erholen, aber ich tat der Kleinen den Gefallen und spielte mit. Schön kuschelig war es schließlich immer. Und so ein bisschen faul rumzuliegen, gefällt mir woanders eigentlich auch ganz gut.

Am Samstag ging Claudia dann endlich filzen und nahm mich in ihr Atelier mit. Das befindet sich in einem häßlichen, alten Gebäude, das in jedem Winkel von vergangenen Tagen und Zeiten erzählt. Claudia wusste zu berichten, dass zu DDR-Zeiten die Intrac (Handelsgesellschaft mbH) das Gebäude nutzte. Diese Firma hat damals richtig fett Devisen für die DDR beschafft. In der Ausstattung schlug sich das zumindest aus heutiger Sicht nicht nieder, auch wenn mich der Fußbodenbelag in den Fluren schwer beeindruckt hat. Ich wusste nicht so recht, ob ich den total scheußlich oder schon wieder gut finden sollte. Die zweite Etage fand ich ehrlich gesagt ziemlich gruselig. Umso überraschter war ich, dass Claudias Raum dann doch recht hell und freundlich ist.

Claudia entschuldigte sich gleich, dass es nicht aufgeräumt sei. Dazu fehle ihr gerade die Zeit, denn eigentlich mag sie es in ihrem Werkraum immer ganz ordentlich, weil sie wohl beim Filzen immer sehr chaotisch arbeitet. Dann wird die Wolle auf dem Boden ausgebreitet, abgezupfte Reste wirft sie vom Tisch mit runter. Und auf dem Tisch sammelt sich wohl im Laufe des Filzens immer mehr Werkzeug an, das jeweils im Radius ihrer Armweite vom Filzobjekt entfernt abgelegt wird. Mir war das sowieso egal, ich schaute mich erst einmal gründlich um.
Den freien Blick aus dem Fenster mochte ich sehr.
Zuerst inspizierte ich die Regale. Viele Kisten und Gläser stehen da. In einigen sind Filzbroschen, natürlich farblich sortiert, in anderen Glasmurmeln, Magnete, Perlen oder Haarspangen. Körbe mit überquellenden Stickgarnen finden sich, Glitzerfäden, Vorfilze, Straußenfedern, Werkzeuge – ein kleines großes Sammelsorium an Material und Werkzeug, das dann auch noch penibel angeordnet wird. Genau genommen sind diese Dinge eine Sammlung ihrer Ideen, denn sie filzt immer viel langsamer und seltener als ihr Kopf solche ausspuckt. Aber sie liebt es, Material zu kaufen. Und sind die Hände endlich soweit, dass sie das Erdachte herstellen könnten, spukt schon wieder Neues in ihrem Hirn herum und neue Dinge müssen besorgt, gekauft und hübsch angeordnet werden. Das inspiriert sie, sagt Claudia. Ich finde das ja ein wenig zwanghaft, aber schön sieht es aus. Natürlich liegt auch Fertiges in den Regalen – Schals, Flaschenhüllen, Flaschenhüte und ein kleines Schaf. Ach nein, das sitzt.

Ich entdeckte zwei weitere Figuren. Claudia erklärte mir, dass sie die Namenlosen mal als Halloweendekoration für einen Buchladen herstellte, die beiden aber inzwischen zu einer Art Maskotchen mutierten, die ihr Atelier hüten und für ein gutes Raumklima sorgten. Nicht, dass Claudia sich damit auskennen würde, aber gerade, wenn sie mal abends oder nachts filzen muss und sich das am Tage sie inspirierende Gebäude zu einem gruseligen verwandelt, schätzt sie ihre Gegenwart sehr.

Und schließlich standen noch zwei große Kisten in einem Regal. In der einen lagert Claudia das Schablonenmaterial, in der anderen ihre Handpuppen. Endlich, da waren sie. Auf diese war ich so gespannt. Ich wollte unbedingt ein Erinnerungsfoto mit ihnen machen. Nach fünf Versuchen war endlich das Gruppenbild mit Mogo im Kasten.


Claudia zeigte mir auch noch eine angefangene Puppe. Die CE-Kennzeichnugspflicht ließ ihre Motivation, diese weiterzuarbeiten, auf Null sinken. Oh je - so lange liegen hier schon die vielen Zähne herum... Naja, und jetzt, da sie etwas klarer sieht, lässt ihr das Private keine Zeit zum Filzen. Oh, dachte ich, jetzt fängt sie an zu jammern. Aber nein, sie erklärte mir dann doch, wie sie ihre Puppen filzt. Das Ganze sah mir sehr aufwendig aus, aber ich weiß ja von Era, wie langwierig und zeitintensiv das Figurenfilzen ist.


Nach der langen Erkundung, zahlreichen Fragen, vielem Zeigen und Erklären fing Claudia doch noch an zu filzen. Sie hatte sich zwei Flaschenhüllen vorgenommen. Während des Filzens war Claudia nicht gerade gesprächsbereit, also schaute ich zu und hielt meinen Schnabel. Mein Gott, zerrt und zottelt sie an dem Filz herum. So ein kleines, schlichtes Ding braucht ja ewig. Und das Penible aus den Regalen tauchte auch wieder auf als Claudia mit Minischere den Halsausschnitt beschnitt. Und immer wieder brabbelte sie vor sich: "Ach. Mist. Naja, ist eben Handarbeit." Ich jedenfalls war mit dem Ergebnis zufrieden. Claudia auch.



Dann ging es endlich zurück...





















 
... in Claudias Wohnung, in der ich Claudia am Sonntag auch noch ein wenig half und bald weiter nach Altshausen.


















Montag, 10. Oktober 2011

Zu Besuch bei Margarete in Merkers in Thüringen


Ein goldener Oktober begrüßte mich in Thüringen mit viel Sonnenschein. Zum Glück konnte ich Margarete gleich überreden, das wunderbare Wetter zu nutzen und mit mir einen Ausflug zu machen. Niemand kann Thüringen besuchen, ohne auf der Wartburg gewesen zu sein - meinen Bericht darüber könnt ihr hier lesen: www.wikiduck.blogspot.com 

Und dann zeigte sie mir alle die Orte zwischen dem Rennsteig und der Wartburg, die sie zu ihren schönen Wandbehängen inspiriert haben. Als erstes besuchten wir die Drachenschlucht bei Eisenach. Darauf habe ich mich sehr gefreut, denn meine Besitzerin Era filzt leidenschaftlich gerne Drachen und so habe ich in meinem Entenleben schon außergewöhnlich viele Drachen persönlich kennengelernt.


Am Eingang der Drachenschlucht ist ein großes Schild mit einem Drachen drauf. Da habe ich noch ganz mutig posiert. Aber bald wurde der Weg enger und enger und die Wände immer steiler, bewachsen mit grünem Moos. Ich konnte mir wirklich gut vorstellen, wie da ein Drache durchgeschlüpft ist und dabei die Wände auseinandergedrückt hat, so wie sich der Weg hier windet. Wir Wanderer mussten auf einem Gitter laufen, unter dem ein Bach hindurchrauscht. Wenn es da mal Hochwasser gibt... - na zum Glück bin ich eine Ente und kann schwimmen! Als wir an die Stelle auf dem letzten Bild kamen wurde es mir dann doch sehr mulmig und ich war froh, wieder in Margaretes Rucksack schlüpfen zu dürfen. Den Rest des Weges habe ich mich tragen lassen.

Wieder zu hause angekommen, durfte ich den Wandbehang "Drachenland" ganz genau anschauen. Wie mir Margarete erklärt hat, soll er nicht die Drachenschlucht abbilden, sondern nur das Gefühl vermitteln, das man dort hat, dass ein Drache durch seine Anwesenheit das Land geformt hat.

Nach der Drachenschlucht ging es weiter zur Elfengrotte, hier auf dem mittleren Bild zu sehen.

An vielen Orten, an denen wir vorbeikamen hatte ich das Gefühl dass hier tatsächlich noch magische Wesen leben, Elfen und Einhörner und Drachen. Ich kam aus dem Staunen nicht mehr heraus. Wald und Wasser und Fels und Licht und Schatten... .
Margarete hat mir das mit der Inspiration so erklärt: Sie malt bzw. filzt nicht die Bilder, die sie gesehen hat, sondern flicht aus den Eindrücken, die bei ihr nachwirken, eigene Bildgeschichten.


Die Knöpflesteiche lagen auf dem Weg. Dort durfte ich ganz nah ans Ufer und die goldenen Oktoberfarben genießen.
Der Wandbehang auf dem mittleren Bild heißt "Begegnung am Waldteich". Ich musste ganz genau hinschauen, um den Froschkönig auf dem Bild zu finden. Ob es an den Knöpflesteichen wohl auch einen Froschkönig gibt? Ich habe keinen gesehen.


Schaut her, was ich da auf dem Weg gefunden habe! Da war ich ganz schön stolz auf mich. Die angeknabberte Stelle stammt aber nicht von mir...

Das ganze Wochenende war schönes Wetter. Uns so setzte sich Margarete zum Filzen in den Garten. Hier seht ihr einen Drachen im Entstehen. Margarete filzt eigentlich fast nur nass, mit Wasser und Seife, nur die Details am Schluss mit der Filznadel. An diesem Drachen probiert sie aber gerade eine neue Technik aus, die meine Besitzerin Era (Lichtfilz) ihr gezeigt hat. Das geht genau umgekehrt: Erst mit der Filznadel und ganz am Schluss mit Wasser und Seife. Da musste ich natürlich kräftig mithelfen, ich habe ja schon oft erlebt, wie so ein Drache gemacht wird.


Mit einem eigens für mich improvisierten Filznadelhalter konnte ich dafür sorgen, dass alle Teile an die richtige Stelle kamen. Margarete hätte bei der ganzen Nadelei fast die Geduld verloren. Aber mittlerweile war der Drachen schon ganz gut zu erkennen. Aber bis er fertig ist, ist es noch ein langer Weg und viel Arbeit.


Der Drache bekommt noch Flügel, dann eine farbige Haut, die auch noch nass überfilzt wird. Die endgültige Fertigstellung konnte ich nicht mehr sehen, da ich bin vorher weitergereist bin.
Und damit ich alle künftigen Reisen komfortabel und schnell zurücklegen kann, bekam ich von Margarete noch ein besonderes Geschenk:

Ich war begeistert und habe bei der Gestaltung meines neuen Reisebusses natürlich kräftig mitgeholfen! Ich bekam dafür sogar eine eigene Schürze umgebunden, weil Margarete meinte, dass ich zu viel mit den Farben kleckere.

Und Tschüss! Weiter geht die Tour...

Mittwoch, 28. September 2011

Zu Besuch bei "Kurswechsel" in Leipzig

Nach meiner Reise an den Seddiner See ging es nun nur ein wenig weiter südlich, mitten ins schöne Leipzig. Ich wurde sehr herzlich empfangen und besonders von der kleinen Paula-Liesbeth auf`s Innigste geherzt. Der fantasiebegabte Leser darf sich süße Kinderküsse vorstellen, die die Kamera mangels Schnelligkeit leider nie einfangen konnte. Hach, da wurde es mir gleich ganz warm um`s kleine Entenherz.
So wurde ich gleich in die Familie integriert und durfte in bedeutender Weltliteratur mitschmökern.
Dann bekam ich einen Platz auf dem Klavier zugeteilt und mußte mir mehrere Tage hintereinander stundenlang Flötentöne anhören. Ich sage euch, das war harte Entenohrenarbeit! Mir brummte ganz schön der Kopf. Selbstverständlich wollte ich dann auch einmal die Flöte ausprobieren. Hm, so richtig habe ich das mit dem Ansatz noch nicht rausgefunden...
Nachdem diese Phase ein Ende fand, ging es endlich los. Das "Westpaket" auf der Karl-Heine-Straße stand auf dem Programm - und ich durfte mit. Hier bauen wir zusammen in aller Herrgottsfrühe den Stand auf. Eine ganz schöne Plagerei, aber so konnte ich endlich sehen, was für Sachen meine "Beherberber" eigentlich anbieten.
Jede Menge Schmuck, Knöpfe, Anhänger, Genähtes...aber wo ist denn all das Gefilzte? Keine Wolle?
Ach so, nach oben gucken mußte ich. Die meisten wolligen Sachen befanden sich über meinem Entenkopf und ließen den Stand von weitem ganz einladend bunt aussehen.
Und bei genauerem Hinsehen entdeckte ich auch noch eine kleine Filzecke auf dem Tisch. Cindy erklärte mir, dass ihr bei all diesen neuen CE-Verordnungen ein wenig die Freude am figürlichen Filzen abhanden gekommen sei.
Wie schade eigentlich, ich hoffe, das wird sich wieder ändern. Voll war der Stand in jedem Falle trotzdem und auch die Leute ließen dann nicht lang auf sich warten.
Da habe ich mich dann lieber hinter den Markttisch verzogen und von dort aus den Verkauf geleitet. Hab mich richtig wohlgefühlt in dieser wichtigen Position.
Und dann wurde ich entführt...hilfe!!! Kam doch die kleine Paula-Liesbeth, griff mich kurzerhand und wollte mit mir allein über den Markt laufen...kurzzeitig bekam ich schweißnasse Watschelfüße - die ganzen Autos, die vielen Leute...dann wurden wir auch schon aufgehalten und ich durfte wieder meine Chefposition beziehen. An diesem Abend war ich froh wieder in der warmen Wohnung zu sein und habe lang und tiiief geschlafen und von vielen Artgenossen geträumt.

Anderen Tags ließ ich mich auch nicht davon abhalten auf dem Balkon nach diesen Ausschau zu halten. Aber wenn welche kamen, so haben sie mich nie gesehen. Naja, ich war denn auch gar nicht mehr so sicher, ob ich wirklich auf dem Wasser schwimmen will. Habe es lieber nicht auf den Versuch ankommen lassen.
Dann hatte ich eine Begegnung der zweiten Art, ich glaube, wir hatten beide genauso viel Angst voreinander...
Nun wollte ich aber endlich sehen, wo Cindy all ihre Werke anfertigt. Ein Filzatelier gibt es nicht, aber ein Arbeitszimmer, was gleichzeitig auch Bürofunktionen und Musikzimmerdasein inne hat. Hier fand ich ein riesiges Wollelager vor. Halleluja - ich war beeindruckt. Cindy gab zu, selten an Wolle vorbeigehen zu können.
Natürlich wollte ich dann auch einem Entstehungsprozess beiwohnen und ich sah, wie einer kleinen Fee Leben eingehaucht wurde.
Erst konnte ich mir nicht so recht vorstellen, wie da wirklich eine Fee draus werden sollte, dann war ich vom Resultat doch echt begeistert.
Wie? Und diese braune Kugel? Was soll das werden? Ein Huhn? Ein Konflikthuhn? Da lachen ja die Enten! Daran glaube ich nicht. Ich habe ja viel Entenfantasie, aber da kommt auch diese ins Stocken...na, ich bin gespannt.
Nun möchte ich euch noch den zweiten Teil von direkt-direkt vorstellen, denn nur zusammen sind die zwei Frauen der Shop "Kurswechsel": Rosita. Rosita kann all das, was Cindy nicht kann - und das ist ziemlich viel, wie Cindy mir versicherte. Ob nähen, Essig herstellen, imkern, Seife sieden, Knöpfe und Schalen herstellen, all das und noch mehr macht Rosita und hat mich damit wirklich beeindruckt! Sogar stricken kann sie - hier bin ich ihr ein wenig zur Hand gegangen und habe die Wolle gehalten.
Außerdem mußte ich meinem weiblichen Wesen nachgeben und ein wenig von direkt-direkt `s Schmuck ausprobieren. Also, ich finde, er steht mir fantastisch!
So mache ich mich nun um einige bunte Erfahrungen reicher auf meine nächste Reise zu Margarete nach Thüringen. Ich bin schon sehr gespannt auf sie und grüße euch mit all den ähnlichen Artgenossen, die ich hier angetroffen habe und die mir den Aufenthalt hier recht kurzweilig werden ließen.
Eure Mogo